Wuth´sche Brauerei

Office - Event Location - Filmset - "Eishaus" - Amphitheater - Ausstellungen

von der Brauerei Ruine – zur Ideenschmiede

Willkommen in der historischen
Wuth´schen Brauerei am Eingang zur Stadt.

Die historische Wuth’sche Brauerei ist Designobjekt, Industriedenkmal und ein Teil der „Route der Industriekultur Rhein-Main“. Eine wunderschöne Symbiose aus alter Industriearchitektur, mit Zinnen, rotem Backstein, Stahlsäulen und Kappendecken -|versus|- einem modernen Loft-Ambiente aus Stahl und Glas: Mit hohen Sudräumen, hellen Seminarräumen, dem Amphitheater im Garten und unten drunter dem alten „Eishaus“ mit den Brauerei-Tiefkellern und Sekt-Lager.

Die Wuth´sche Brauerei wird als modernes Loft-Büro – als Firmensitz – als Online-, Film- oder Medienbüro – als Schulungsstätte – als Event Location – als Drehort … und als Vertriebsstandort für Unternehmen mit direkter Zufahrt zur Autobahn und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet vermietet.

Herzlich willkommen: Ihr Büro oder Tagungsort in einem wunderschönen und einzigartigen Objekt in Wiesbaden/Mainz – in der denkmalgeschützten Wuth’schen Brauerei – direkt am Eingang zur Stadt.

die Büros: „Glas meets Backstein“

Willkommen in den Büros der historischen Brauerei – in einer modernen Loft-Architektur aus Stahl, Glas, Kappendecken und Backstein.

Eventfläche … mit Amphitheater

Sie können tageweise die „Event-Flächen“ der Brauerei anmieten: Die Brauerei Durchfahrt – das Amphitheater – oder Tiefkeller & Eishaus.

Denkmal & Filmset

Die Brauerei war  bereits mehrmals „Bühne“ und Filmset … und lädt interessierte Besucher gerne auch zum nächsten „Tag des offenen Denkmals“ ein.

Carl-Heinrich-August Wuth

in der Mitte | mit Melone & Bierkrug

von der Brauerei – zur Ideenschmiede

der Loft-Charakter der hohen Innenräume

die Brauerei-Durchfahrt

mit dem Jugendstil-Tor

Blick in den „Sudraum“, rechts

mit Wendel-Spindeltreppe und Galerie

Blick in den „Sudraum“, links

mit Säule und Kappendecken

die „Brauerei-Durchfahrt“

nutzbar als Event-Fläche

der Stollen „Deidesheim“

kleiner Stollen – im 1. Untergeschoss

„Route der Industriekultur Rhein-Main“

die Brauerei – auf dem Titel

Die Geschichte der Wuth’schen Brauerei

1898 – 1905

Eishaus & Brauerei – erbaut 1898 – wiedererweckt 2000

Die erste Bebauung und Nutzung erfolgte als „EISHAUS“. Damals wurden die Eisblöcke, die im Winter auf dem Rhein geschlagen wurden, in die 6 m hohen Tiefkeller eingelagert. Die bergmännisch angelegten Gewölbestollen boten jahreszeitenunabhängig eine Temperatur von 7-8 Grad, sodass sich das Eis selbst runter kühlte und dauerhaft lagern lies. Das Eishaus wurde 1898 vor den Toren Biebrichs und der Stadt Wiesbaden eingeweiht. 1904 übernahm der jüngere Sohn Adolph Wuth und aus der „Brauerei zum Taunus“ wurde die „Taunus-Brauerei“. 1905 folgte dann der Anbau des markanten, zinnenbewehrten, roten BRAUEREI-Gebäudes. Es wurde im neo-romanischen Stil der späten Gründerzeit erreichtet. Auf Grund der Zinnen und der Hanglage wurde es von den Anwohnern auch „die Burg“ genannt.

1905 – 1928

Taunus-Bräu … für die Herzogin von Nassau

Das Bier aus der alten „Taunus-Brauerei“ ging sogar bis an den Fürstenhof von Hessen-Nassau. Auf dem Jugendstil-Tor der Brauerei-Durchfahrt kann man heute noch den alten Schriftzug „Taunus-Brauerei“ ablesen. 1928 folgte die Geschäftsschließung und 1930 der Verkauf der Wuth´schen Brauerei an die Mainzer Aktien Brauerei. Die Maschinen wurden ausgebaut – der Betrieb still gelegt.

1943 – 1966

bewegte Zeiten: die Umwidmung des Eishauses

Während des Krieges konnte man die Aufstellung einer Flakbatterie auf dem Dach verhindern. Stattdessen versteckte man vorübergehend das Luxemburgische Königshaus im Gebäude.
Danach folgten diverse Zwischennutzungen, eine Champignonzucht, eine Schnapsbrennerei, bis schließlich 1966 die Henkell Sektkellerei das Gebäude kaufte und in den Teifkellern des Eishauses große Lebensmitteltanks für die Lagerung von 1,8  Millionen Litern Sekt einbaute. Teile des Haupthauses dienten als Mitarbeiterwohnungen.

1967

schneller nach Wiesbaden … die „Mainzer Straße“

Im Jahr 1967 fiel das Eishaus und ein Teil der Brauerei dem Ausbau der Zufahrt in die Landeshauptstadt Wiesbaden zum Opfer. Nebengebäude wurden abgerissen, Stollen und Tiefkeller wurden teilweise verschlossen und eine Stützmauer für die Autobahn A671, das Kreuz zur A66 und die Stadteinfahrt Wiesbaden mit der Abfahrt „Mainzer Straße“ vorbei geführt.

1984 – 1989

Schrottplatz, Asylantenwohnheim … und beinah ein Bordell

Anfang der 80er Jahre wurde die Brauerei an die Eigentümer Gemeinschaft Thust-Schwert-Müller verkauft, die den Umbau des Gebäudes in ein Bordell planten. Dahinter steckte die Frankfurter Rotlichtgröße, der Boxpromoter Ebby Thust, der mit seiner damaligen Freundin, dem Playboy-Modell Nicole Meissner den Peter Graf, Vater der Tennisspielerin Steffi Graf, erpresst hatte.
Die Umnutzung zum Bordell blieb stecken – statt dessen erfolgte die Vermietung an einen Schrotthändler – und die Untervermietung an bis zu 60 Asylanten. Das Gebäude wurde mehrfach durch die Polizei geräumt.

1989 – 2000

aus dem Dornröschenschlaf … zum Industriedenkmal

Auch wenn die Brauerei 1989 unter Denkmalschutz gestellt worden war, fristete sie weiterhin ein trauriges Dasein: 1993 zwangsversteigert – 1995 von der Stadt gekauft – aber zur „größten Schwarz-Müllkippe-Wiesbadens“ verkommen – sollte schließlich 1999 der Denkmalschutz aufgehoben und die Brauerei-Ruine abgerissen werden. Allein, es fehlte das Geld zum Abriss.
Erst mit der Sanierung durch Norbert Eckes im Jahr 1999/2000 kam wieder Glanz & Leben in die neue-alte-Brauerei. Sie wandelte sich von der Brauerei-Ruine zur Ideenschmiede und wurde Sitz des IMK, Institut für Marketing und Kommunikation (Berlin – Wiesbaden – London – Miami – Wien).
Im Jahr 2000 wurde die „Wuth´sche Brauerei“ vom Landeskonservator zum Denkmalpreis vorgeschlagen und in die „Route der Industriekultur, Rhein-Main“ aufgenommen.

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